Einsätze 2021

14.07.2021 / H1 Unterstützung Pumparbeiten

Obwohl der Regen im Verlauf des Tages etwas nachließ, kam für die Feuerwehr Schreufa um 20.45 Uhr der dritte Einsatz des Tages. Da die kleineren Bäche weiterhin stark anstiegen, staute sich in Röddenau das Wasser der Litze im Bereich Ende Kastanienallee bis in bewohntes Gebiet zurück und drohte auch hier in Gebäude einzudringen. Das Wasser konnte Aufgrund der höher liegenden L3073 nicht schnell genug abfließen und staute sich an der Böschung.

Die Feuerwehr Röddenau war bereits vor Ort und hatte eine TS in Einsatz. Nachdem wir unsere TS ebenfalls zum Einsatz gebracht hatten, zirkelten wir zusätzlich unser LF rückwärts einen schmalen Wirtschaftsweg hinunter bis an die Wasserlinie. So konnten mittels der 3 Pumpen rund 5000 Liter/ Minute abgepumpt werden. Das Wasser wurde unter der Bahnlinie hindurch in Richtung Eder gepumpt. Zusätzlich wurde ein Kanaldeckel geöffnet, durch den weiteres Wasser abfließen konnte.

Nachdem bis ca. 22.00 Uhr rund 300.000 Liter abgepumpt wurden, war der Wasserstand soweit abgesunken, dass der Einsatz gegen 22.30 Uhr beendet werden konnte. Die Feuerwehr Schreufa war mit insgesamt 15 Einsatzkräften vor Ort.

14.07.2021 / H 1    Röddenau Sandmühle / Straße Am Stück 

Nachdem am Abend des 13.07. ergiebiger Dauerregen von teilweise deutlich über 50 Litern in 24 Stunden einsetzte, ließ der erste Einsatz nicht lange auf sich warten.

Am Mittwoch, 14.07. um 11.20 Uhr wurde die Feuerwehr Schreufa zur Sandmühle bei Röddenau alarmiert. Hier war der Golbach, in dieser Zeit normalerweise ein kleines Rinnsal, derart stark angestiegen, dass sich das Wasser vor der Brücke zur Sandmühle staute, und die umliegenden Wiesen in eine Seenlandschaft verwandelte. Die Wassermassen ergossen sich auf das Grundstück, und drohten tiefer liegende Kellerräume zu überfluten.

Nachdem uns ein örtlicher Landwirt beim herbeischaffen von Sandsäcken unterstützte, schafften wir es zunächst, den Wassereinbruch auf das Grundstück auf ein Minimum zu reduzieren – Das Grundstück ist glücklicherweise überwiegend von einer Mauer umgeben.

Danach wurde mittels Tragkraftspritze und Tauchpumpe mit dem abpumpen der Wassermassen zurück in den Goldbach begonnen. Nach einiger Zeit zeigten die Pumpmaßnahmen bereits Wirkung, und der Wasserstand konnte deutlich gesenkt werden. Nachdem der Wasserstand so weit gesenkt worden war, dass ein pumpen mittels TS nicht mehr möglich war, packten wir unsere Gerätschaften wieder zusammen, und verließen die Einsatzstelle. Eine zusätzliche, zwischenzeitlich von der Feuerwehr Röddenau herbei geschaffte Tauchpumpe blieb vorsichtshalber vor Ort.

 

Von der Sandmühle aus ging es direkt in die Straße Am Stück. Hier läuft der Goldbach unmittelbar an den Grundstücken vorbei. Anwohner hatten die Befürchtung, dass bei weiter steigendem Pegel auch hier Keller überflutet würden. Eine akute Gefahr bestand allerdings nicht. Wir forderten zur Absicherung Sandsäcke an, die mit dem GW-L der Feuerwehr Battenberg angeliefert wurden.

Im Anschluss konnten wir die Einsatzstelle verlassen, und waren nach Tausch von Schlauchmaterial und Spülen der Pumpen gegen 15 Uhr wieder einsatzbereit am Standort. Die Feuerwehr Schreufa war mit insgesamt 7 Einsatzkräften vor Ort.

13.07.2021 / H 1 Baum auf Fahrbahn

Während des regulären Übungsdienstes wurde die Feuerwehr Schreufa am Dienstag gegen 20.25 Uhr alarmiert. Ein Baum versperrte teilweise den Ginsterweg in Höhe der Aufmündung des Heckenrosenwegs in Schreufa. Da sich das LF 10/6 zur Zeit der Alarmierung im Unternehmenspark Nord vor den Toren von Schreufa aufhielt, wurde hier der Übungsdienst abgebrochen und man fuhr zum angegebenen Einsatzort.

Mit Hilfe der Kettensäge war der Baum schnell zerteilt und die Straße konnte frei geräumt werden. Der genze Einsatz dauerte nicht mal zehn Minuten.

29.06.2021 / F-BMA Seniorenheim

Am Abend gegen 22.05 Uhr kam es erneut bei einem Seniorenheim zu einem Einsatz für die Wehren aus Frankenberg, Röddenau und Schreufa. Im Küchenbereich war ein Schmorbraten "vergessen" worden und hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Durch die Feuerwehr Frankenberg wurden im unteren Bereich umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durchgeführt. Die Wehren aus Röddenau und Schreufa konnten kurze Zeit später wieder einrücken. Die Feuerwehr Schreufa war mit LF10/6 und MTF sowie elf Einsatzkräften vor Ort. Gegen 22.40 Uhr konnte die Einsatzbereitschaft am Gerätehaus in Schreufa wieder hergestellt werden.

23.06.2021 / F-BMA Seniorenheim

Die Wehren aus Frankenberg, Röddenau und Schreufa wurden um 10.50 Uhr zu einem vermeintlichen Brand in ein Seniorenheim nach Frankenberg alarmiert. Im Küchenbereich war Dampf entstanden und hatte die Brandmeldeanalage ausgelöst und so den Alaram verursacht. Nachdem die Anlage zurückgestellt worden war, konnten die Feuerwehr Schreufa wieder einrücken und gegen 11.20 Uhr die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

26.03.2021 / F-BMA Seniorenheim

Die Wehren aus Frankenberg, Röddenau und Schreufa wurden um 09.27 Uhr zu einem vermeintlichen Brand in ein Seniorenheim nach Frankenberg alarmiert. Eine durch Bauarbeiten hervorgerufene Staubentwicklung hatte die Brandmeldeanalage ausgelöst und so den Alaram verursacht. Das Gebäude wurde ausreichend belüftete und die Brandmeldeanlage zurückgestellt. Gegen 09.55 Uhr konnten die Feuerwehr Schreufa am Gerätehaus die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

25.02.2021 / F-BMA Seniorenheim

Angebranntes Kochgut in einem Seniorenheim in Frankenberg war Ursache für die Alarmierung am Donnerstag Nachmittag um 17.32 Uhr. Ein Rauchmelder der Brandmeldeanlage hatte "angeschlagen" und so den Einsatz ausgelöst. Die Feuerwehren aus der Kernstadt, Röddenau und Schreufa brauchten jedoch nicht weiter einzugreifen. Der Raum wurde quergelüftet und die Einsatzstelle dem Betreiber wieder übergeben. Gegen 18.00 Uhr war die Feuerwehr Schreufa mit LF 10/6 und MTF am Gerätehaus und konnte die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

06.02.2021 / F3 Brand Lagergebäude

Um 12.31 Uhr wurden die Feuerwehren aus Viermünden, Frankenberg und Schreufa nach Viermünden in die Hauptstraße alarmiert. Der Eigentümer des Hauses hatte die Feuerwehr alarmiert, da ein Kellerraum mit Hackschnitzel für einen Festbrennstoffkessel in Flammen stand.

Ein Trupp unter Atemschutz konnte die Flammen mittel C-Rohr schnell unter Kontrolle bringen. Während die Kameraden aus der Kernstadt nicht mehr eingreifen brauchten und wieder einrückten, wurde der Keller von Atemschutztrupps aus Viermünden und Schreufa geräumt, mit der Wärmebildkamera kontrolliert und letzte Glutnester abgelöscht.

Der Hauseigentümer wurde unterdessen vom alarmierten Notarzt auf Rauchgasintoxikation untersucht, hier konnte aber schnell Entwarnung gegeben werden. 

Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte vor Ort. Die Feuerwehr Schreufa hat gegen 15.30 Uhr die Einsatzstelle verlassen und konnte die EInsatzbereitschaft wieder herstellen.

20.01.2021 / F LKW/Zug

Die Feuerwehr Schreufa wurde um 10.01 Uhr neben der Kernstadtwehr und der Feuerwehr Viermünden zu einem brennendne LKW Anhänger auf der B 252 (Ederstraße) nahe der "Hessensteinkurve" alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der, durch den Fahrer bereits abgekuppelte Anhänger, bereits im Vollbrand.

Die Ladung, Aluminiumhülsen für die Lippenstiftproduktion, standen entgegen ersten Angaben nicht in Flammen. Der Anhänger Boden war durchgerannt und hatte Kartonage und Paletten auf dem Anhaänger entzündet.

Die Feuerwehr Schreufa war mit sechs Einsatzkräften vorort, wovon drei auch unter Atemschutz im Einsatz waren. Nachdem das Fahrzeug mit neuen Atemschutzgeräten bestückt worden war, konnten wir gegen 12.15 Uhr die Einsatzbereitschaft am Gerätehaus wieder herstellen.

Während der Lösch- und Aufräumarbeiter war die B 252 etwa fünf Stunden gesperrt.

 

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